Projektvorbereitung

Als Kunde können Sie bereits im Vorfeld dazu beitragen, dass Ihr Übersetzungsauftrag zu Ihrer vollsten Zufriedenheit durchgeführt wird. Die folgenden Informationen geben Ihnen dazu wertvolle Hinweise:

Planen Sie im Voraus

Die Bearbeitungsdauer einer Übersetzung hängt von der Länge und Schwierigkeit des Textes, der gewünschten Sprachkombination und der Qualität des Manuskripts ab. Denken Sie bitte daran, dass ein professioneller Fachübersetzer durchschnittlich maximal 10 bis 15 Seiten pro Tag übersetzen kann. Bei schwierigen Texten und seltenen Sprachen benötigt er entsprechend mehr Zeit.

Bitte beziehen Sie bei Ihren Terminwünschen den erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand für zusätzliche Arbeiten mit ein, z. B. für Adaptionen, Korrekturlesen, Fremdsprachensatz, Editierung, grafische Gestaltung, Druck etc.

Geben Sie bei der Auftragserteilung alle Details an, z. B.

  • die gewünschte Sprachkombination,
  • für welches Land die Übersetzung bestimmt ist,
  • ob die Übersetzung von einem vereidigten Übersetzer beglaubigt werden soll,
  • ob die Übersetzung veröffentlicht werden soll,
  • Ihre Formatierungs- und Konvertierungswünsche und welches Endprodukt Sie benötigen.

Übersetzungshilfen

Stellen Sie der KERN AG Übersetzungshilfen wie Glossare, Referenzmaterialien und Paralleltexte zur Verfügung, die den Übersetzern bei der Anfertigung von Fachübersetzungen ein effizienteres Arbeiten ermöglichen könnten.

Übersetzungsgerechtes Schreiben

Der Übersetzungsprozess beginnt nicht erst mit der Übergabe der Dokumente an die KERN AG, sondern bereits mit der Erstellung der Dokumente. Durch übersetzungsgerechtes Schreiben können Sie potentielle Übersetzungsprobleme schon bei der Erstellung eines Dokuments in der Ausgangssprache vermeiden. Texte, bei denen die mögliche Übersetzung nicht bedacht wurde, bedingen häufig

  • einen hohen Aufwand für den Übersetzer, um den Sachverhalt zu verstehen,
    etwa durch zusätzliche Recherchearbeiten, sowie
  • erhöhte Übersetzungs- und Layoutkosten durch aufwendige Korrekturen und Formatierungsarbeiten.

Darüber hinaus unterstützen übersetzungsgerechte Ausgangsdokumente den effizienten Einsatz computergestützter Übersetzungswerkzeuge, etwa von Translation-Memory-Systemen. Nicht zuletzt dadurch werden die Bearbeitungszeiten zur Erstellung Ihrer mehrsprachigen Dokumente erheblich verkürzt.

Im Entstehungsprozess sollte ein Dokument möglichst kulturneutral formuliert und gestaltet werden.
Dazu zählen Formalien wie z. B. die landesübliche Anrede sowie die Verwendung kulturneutraler nonverbaler Mittel wie z. B. international anerkannter Piktogramme. 
Ebenso sollten die Ausdehnung des Textes in einigen Zielsprachen bei der Formatierung der Dokumente sowie die Verwendung idiomatischer Ausdrücke bedacht werden.

Regelvorschläge

Die Regeln, die Sie bei der Erstellung Ihrer Dokumente im Hinblick auf übersetzungsgerechtes Schreiben beachten sollten, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • sprachenneutrale Formatierung
  • eine festgelegte Bedeutung für jedes Wort
  • keine Verwendung von Synonymen bei Fachtermini
  • Erläuterung neuer Begriffe und Abkürzungen
  • keine Füllwörter, keine komplexen Satzstrukturen, direkte Aufforderungen durch Satzbau unterstützen
  • Einhaltung einer logischen Reihenfolge (erst Ursache, dann Wirkung)
  • Tempus: Präsens
  • pro Satz eine Handlungsaufforderung
  • Einsatz kulturneutraler Illustrationen

Ihr Kontakt zur KERN AG:

Telefon: 01805 2255 5376
Telefax: 069 75 13 53
E-Mail: info@e-kern.com

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